Erfahrungsberichte
Mastertraining-Tagebuch (Erfahrungsbericht aus dem NLP-Training)
von Manuela Gyr, Bülach
Der zwar schmerzhafte aber
starke Abschied ist mir immer noch lebhaft in Erinnerung - ich kann all
die herzlichen Umarmungen immer noch fühlen.
Was für eine Zeit
! Nachdem wir uns alle mit der Tiefenstruktur der Sprache vertraut
gemacht hatten, einigten wir uns unisono (und auch dank Arpito) auf die
treffendste und eindeutigste Bezeichnung für das Erleben in Fürigen:
„Schön, so schön, das ist wirklich unheimlich schön" . Manchmal fehlten
uns die Worte - dank NLP wussten wir aber was für starke Anker
Codewörter oder -töne sein können. So wurde „Aaahhh" auch zu dem
treffenden Ausdruck für unser Wohlbefinden. Wobei Ueli - bis zuletzt
ein aufmerksamer Lehrer - uns noch in der letzten Stunde mit nur einer
kleinen Variation (Auditiv - Tempo - Rhythmus) humorvoll die
Wichtigkeit der Submodalitäten demonstrierte.
Im Master tauchten
wir zu Beginn wieder in all die erlernten Practitionertechniken ein.
Wie war das noch gleich ? VAKOG, Submodalitäten, Gestaltungsebenen,
Sortinggates und -styles, Metaphern.
Als Master - so wurde uns
gesagt - seien wir jetzt durchaus in der Lage alle Aspekte
wahrzunehmen. So sprach Ueli und bewaffnete uns mit einem Stapel
Pattern Diaries. Tatendurstig stürzten wir uns aufeinander und
interviewten uns gegenseitig. Herzlichen Dank gebührt all den
Practitioners, die uns Zeit und Erleben schenkten. Bald schon wurden
sie nämlich zu einer begehrten Zielgruppe. Gewiefte Master witterten
auf diese Weise eine Zeitersparnis (die Mit-Masters verlangten zumeist
grundsätzlich ein Gegeninterview - was den Zeitbedarf verdoppelte).
Zeit war sowieso fast das einzige, dass ich in Fürigen nicht im
Überfluss hatte.
Voll Stolz über unsere Fortschritte stellten wir uns schon der nächsten Herausforderung: verdeckte Pattern Diaries. Manche(r) LadenbesiterIn, Bahnangestellter, VerkäuferIn, DienstleisterIn in der Region Stans/Luzern wird sich wohl gewundert haben, wieviel gesprächiger und aufmerksamer die KundInnen im Sommer doch sind !
Zwischendurch immer wieder Seminarmodule wie 'Inner
Child', die uns zielsicher vom „kopfigen" in den „Bauch" runter
brachten. Erleben und fühlen am Laufmeter. Doch zuerst führten Ueli und
Megha noch eine feierliche, schweigsame Gruppe (vorbei an einigen
überraschten EinwohnerInnen) ins Känzeli, wo wir mit einer wunderbaren
Fernsicht, begrenzende Glaubenssätze als Teil eines
Transformationsprozesses den Elementen übergaben. Zurück im Seminarraum
erlebten wir eine rituelle Geburt, die das Potential eines jeden, einer
jeden angehenden MasterIn spürbar und mit glücklichen, roten Ohren ans
Tageslicht brachte. In den folgenden Tagen das "Bonding" und
"Rebirthing". Mit dem Körper erlebte ich diese Prozesse in einer ganz
neuen Intensität mit..
Noch ganz im Bauch zurück zum Kopf:
Business-Modeling war angesagt. Wir beschlossen unisono einen
beträchtlichen Anteil unserer Freizeit in diese spannende Aufgabe zu
stecken. Firmen wurden gegründet, spannende Verhandlungen mit den
Auftraggebern (die von ihrem Glück gar nicht wussten) geführt.
Nach dem Seminar wurden jeweils Autos gestartet, Flipcharts gestaltet und spannende Interviews geführt.
Immer wieder mal eine entspannende Trancereise, ein Mantra oder einfach wohltuendes Schütteln mit der Kundalini-Meditation stellten sicher, dass unsere Bauch-Kopf-Balance gewährleistet blieb. Zwei Tage 'Natürlich Trancerhythmen und Selbsthypnose' mit Arpito Storms. Kontakt aufnehmen mit dem inneren Bewusstsein. Wissenschaftliche Präzision in der Erforschung innerer Phänomene mit gleichzeitigem Staunen und Neuentdecken dieser Zustände. Der perfekte Zeitpunkt in der Mitte des Sommercamps zum Regenerieren und freudigen Abtauchen.
Bodo Maier's Teil mit Lebensmetaphern und Modellieren war unheimlich spannend und erfahrungsreich. Viel gelacht und viel gelernt - nicht zuletzt auch, kann ich jetzt (zumindest mit farbigen Tüchern) jonglieren !
Dann Megha's umwerfende Darbietung einer
neckischen Schwangeren (sie schenkte uns nach einer schmerzlosen Geburt
in Abständen von ca. 40 Minuten den Wolf und die Giraffe !) liessen
mich Tränen lachen und entschädigten mich dafür, dass Emil Herzog's
Clown-Seminar ja nur für die Practitioners auf dem Programm stand. Mit
ihm haben wir dafür in atemberaubender Zeit unseren Business-Plan
erstellt und schon Prospekte entworfen. Die vagen Gedanken von „ich
könnte ja vielleicht eines Tages" wurden zu Papier gebracht und
manche(r) war überrascht, wie er/sie plötzlich kurz vor einer
realisierbaren neuen Möglichkeit oder sogar vor einer
Unternehmensgründung stand. Dass das Potential vorhanden ist, wurde
spätestens bei der Präsentation der Masterarbeiten klar:
Wir
bestiegen das Weisshorn, lernten viel über alternative Schulmodelle,
ich genoss das erste Mal überhaupt klassische Musik aus ganzem Herzen.
Tränen lachen, gerührt sein, von Spannung gepackt oder ganz einfach
fasziniert - bei dieser breiten Palette an ausgezeichneten Themen kein
Problem. Die Masterarbeiten waren ganze Kursteile für sich !
Soviel Erleben, tolle Angebote von den TrainerInnen, unzählige Videos, herrliche Umgebung, spontane Sing- und Tanzrunden (zur Not auch mal vor der Hotelreception). Die Auswahl war unendlich gross. Obwohl ich froh war, wieder in mein „anderes" Leben eintauchen zu können sendet mein Herz immer wieder mal „Sommercamp"-Signale. Danke an alle TrainerInnen und ein dickes Kompliment an Megha Baumeler und Ueli Frischknecht, die Leiter der NLP-Akademie Schweiz, das war fantastisch !
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